Mentorenausflug 2017 nach Paderborn

Print Friendly, PDF & Email

Studienfahrt nach Paderborn

 In diesem Jahr wollten wir für unsere Studienfahrt mal kurz über die Landesgrenze hüpfen. Von Frau Hahnefeld kam der Vorschlag: Paderborn.

Nachdem Frau Ahlers und ich Anfang Juli schon mal die Lage erkundet hatten, trafen sich am 23. September kurz vor 9.00 Uhr genau 20 Personen am Bahnhof in Weetzen. Weiter gings mit der  Bahn –  Linie S 5 – direkt nach Paderborn. Der Bahnhof liegt etwas außerhalb der Innenstadt, diese ist aber nach ca. 15 Geh-Minuten gut zu erreichen. Am Brunnen vor dem Rathaus erwartete uns schon unsere sehr sympathische Gästeführerin.

Wir hörten erst einmal etwas über die Geschichte Paderborns, die im 8. Jahrhundert mit Karl dem Großen begann. Dieser baute hier eine Pfalz und begründete so um das Jahr 800 herum das Bistum Paderborn. Infolge dieser Gründung entstanden der neue Dom, ein Kloster, ein Bischofspalast u.v.a.m.. Im 12. Jahrhundert hatte Paderborn etwa die Grüße der jetzigen Altstadt und war Mitglied der Hanse. Die theologische Fakultät entstand 1614.  Im zweiten Weltkrieg wurden 85 % der Barockstadt zerstört, heute hat Paderborn ca. 150.000 Einwohner. Es gibt eine Universität der Informationsgesellschaft, die von ca. 20.000 Studenten besucht wird. Es gibt noch andere Hochschulen mit weiteren 22.000 Studenten.

Alles diese Informationen erhielten wir während eines Rundgangs durch die Stadt. Wir besichtigten den Dom und konnten uns das berühmte Hasenfenster anschauen. Im Stil der Weserrenaissance sind das Rathaus erbaut sowie die Theologische Fakultät und das Gymnasium. Wir sahen auch die ehemalige Jesuitenkirche aus der Zeit des Barock, die Kaiserpfalz und alle sehenswerten Gebäude der Innenstadt. Wir haben Paderborn als eine gelungene Mischung aus alten und neuen Bauten empfunden. Abschluss unseres kurzweiligen zweistündigen Spaziergangs war der Park, durch den die Pader fließt.

Nach einem herzlichen Abschied von unserer Gästeführerin ging es gemeinsam zu einer Stärkung in ein Restaurant. Von dort hatten wir noch einmal einen schönen Blick auf den kleinen Stadtpark. Kurz nach 16.00 Uhr brachte uns die S-Bahn nach einem interessanten Tag wieder sicher zurück ins heimatliche Basche.

Schreibe einen Kommentar