Projekt „Lebende Bücher“ 2015 abgeschlossen

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Im Zeitraum 2014 bis 2015 fanden fünf Veranstaltungen des Projektes „Lebende Bücher“ an einer weiterführenden Schule in Barsinghausen statt.
Dazu gibt es nun einen Abschlussbericht, der die einzelnen Aspekte zusammenfasst. Auch eine sehr positive Stellungnahme einer beteiligten Lehrkraft haben wir bekommen.

Zitate aus dem Abschlussbericht:
An den Veranstaltungen 2014 und 2015 waren sechs „Lebende Bücher“ aus sechs verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Berufen beteiligt, sowie Helferinnen und Helfer von MENTOR-Die Leselernhelfer Barsinghausen-Schaumburg e. V.
An den Veranstaltungen waren sechs „Lebende Bücher“ aus sechs verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Berufen beteiligt, sowie Helferinnen und Helfer von MENTOR-Die Leselernhelfer Barsinghausen-Schaumburg e. V.
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Gemeinsam mit den Lehrkräften haben wir uns für den achten Jahrgang entschieden, weil die Schülerinnen und Schüler noch aufnahmefähig für Anregungen sind und noch genügend Zeit haben, einiges aus dem Projekt für sich zu nutzen; zum Beispiel die Zielsetzung des Projektes:
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Das Wichtigste, das Ihnen alle „Lebenden Bücher“ vermittelt haben, war, dass es entscheidend ist, eigene Ziele zuhaben und sie zu verfolgen. Auch wenn der Weg nicht immer gerade verläuft.
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Besonders die Schülerinnen und Schüler, die jetzt als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, nehmen viel von den Veranstaltungen mit. Außerdem trägt es dazu bei, dass Ihre Situation als Flüchtlinge in Deutschland von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern besser verstanden wird.
Den vollständigen Abschlussbericht können Sie hier als pdf-Datei herunterladen:

Und einige Sätze aus der Beurteilung durch die Lehrkraft:
Schon bei der Vorbereitung war festzustellen, mit welchem Interesse und welcher Neugier die Schüler diesem Treffen entgegensahen. Die Schüler entwickelten Gespür für Lebensschicksale und es wurde ihnen bewusst, dass Fragen zwar neugierig gestellt werden sollten, dass sie aber gleichzeitig auch einfühlsam und nicht verletzend sein sollten.
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Alle „lebenden Bücher“ vermittelten den Schülern die Erkenntnis, dass sie ihr Leben in einem fremden Land und einer Sprache, die sie am Anfang nicht beherrschten, nur mit sehr viel persönlichem Engagement bewältigen konnten. Die Schüler erfuhren, dass es wichtig sei, Ziele zu haben, die man nicht aus den Augen verlieren sollte, auch, wenn Schwierigkeiten auftreten würden und Umwege gegangen werden müssten.
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Gerne würde ich die lebenden Bücher weiterhin in den Unterricht einbinden.
Die Veranstaltung „Lebende Bücher in die Schulen“ ist ein absoluter Gewinn für die Schüler.