Archiv des Autors: Walter Fischer

Über Walter Fischer

Mentorenausflug 2017 nach Paderborn

Studienfahrt nach Paderborn

 In diesem Jahr wollten wir für unsere Studienfahrt mal kurz über die Landesgrenze hüpfen. Von Frau Hahnefeld kam der Vorschlag: Paderborn.

Nachdem Frau Ahlers und ich Anfang Juli schon mal die Lage erkundet hatten, trafen sich am 23. September kurz vor 9.00 Uhr genau 20 Personen am Bahnhof in Weetzen. Weiter gings mit der  Bahn –  Linie S 5 – direkt nach Paderborn. Der Bahnhof liegt etwas außerhalb der Innenstadt, diese ist aber nach ca. 15 Geh-Minuten gut zu erreichen. Am Brunnen vor dem Rathaus erwartete uns schon unsere sehr sympathische Gästeführerin.

Wir hörten erst einmal etwas über die Geschichte Paderborns, die im 8. Jahrhundert mit Karl dem Großen begann. Dieser baute hier eine Pfalz und begründete so um das Jahr 800 herum das Bistum Paderborn. Infolge dieser Gründung entstanden der neue Dom, ein Kloster, ein Bischofspalast u.v.a.m.. Im 12. Jahrhundert hatte Paderborn etwa die Grüße der jetzigen Altstadt und war Mitglied der Hanse. Die theologische Fakultät entstand 1614.  Im zweiten Weltkrieg wurden 85 % der Barockstadt zerstört, heute hat Paderborn ca. 150.000 Einwohner. Es gibt eine Universität der Informationsgesellschaft, die von ca. 20.000 Studenten besucht wird. Es gibt noch andere Hochschulen mit weiteren 22.000 Studenten.

Alles diese Informationen erhielten wir während eines Rundgangs durch die Stadt. Wir besichtigten den Dom und konnten uns das berühmte Hasenfenster anschauen. Im Stil der Weserrenaissance sind das Rathaus erbaut sowie die Theologische Fakultät und das Gymnasium. Wir sahen auch die ehemalige Jesuitenkirche aus der Zeit des Barock, die Kaiserpfalz und alle sehenswerten Gebäude der Innenstadt. Wir haben Paderborn als eine gelungene Mischung aus alten und neuen Bauten empfunden. Abschluss unseres kurzweiligen zweistündigen Spaziergangs war der Park, durch den die Pader fließt.

Nach einem herzlichen Abschied von unserer Gästeführerin ging es gemeinsam zu einer Stärkung in ein Restaurant. Von dort hatten wir noch einmal einen schönen Blick auf den kleinen Stadtpark. Kurz nach 16.00 Uhr brachte uns die S-Bahn nach einem interessanten Tag wieder sicher zurück ins heimatliche Basche.

Mentorenausflug 2016 nach Lüneburg

Studienfahrt nach Lüneburg am 10. September 2016

Es war alles so gut geplant: Trotz einiger kurzfristiger Absagen hatten wir genug Niedersachsen-Tickets gekauft und alle Mitfahrer*innen waren pünktlich. Dann in Hannover die böse Nachricht: Der Zug nach Lüneburg fällt aus! Der nächste fährt erst in einer Stunde!
Zum Glück war das Wetter gut – die Sonne schien und es war herrlich warm.
Aber das vorgesehene Programm war natürlich nicht zu halten. Nach mehreren Telefongesprächen mit dem Tourist-Büro in Lüneburg konnte wenigstens die eine Führung „Hinterhöfe in Lüneburg“ noch stattfinden, allerdings auch erst um 15. Uhr. Ebenfalls um 15 Uhr eine zweite Führung durch die Innenstadt. So mussten wir das Ziel dieser Fahrt doch nicht aufgeben. Erleichtert und glücklich über diese Möglichkeit genehmigten wir uns in der Eisdiele noch einen Cappuccino.
Nach einer ereignislosen Fahrt kamen wir etwa um 12.30 in Lüneburg an. Inzwischen war es ziemlich warm geworden und den meisten war nach etwas zu Trinken und zu Essen zu Mute. Am Stint lockten uns die Bänke und Tische unter den hohen Bäumen – dort konnte man es gut aushalten. Nach einer leichten Stärkung trafen wir uns alle am Tourist-Büro, wo wir später dann von zwei netten Damen in Empfang genommen wurden.
Nach den interessanten Führungen ging es langsam und gemütlich zum Bahnhof. Und dieses Mal fuhren alle Züge und es waren auch alle pünktlich – Züge und Teilnehmer.
So im Nachhinein war es doch noch ein schöner Tag.

Seminar zur Sprachförderung

Das Seminar am 18. April 2015 – ein kurzer Überblick

Schon im vergangenen Jahr wurden die Verantwortlichen unseres Vereins auf die Flüchtlingskinder aufmerksam, die ohne jegliche Deutschkenntnisse in die verschiedenen Schulen eingeschult wurden. Um unsere MentorInnen entsprechend auf diese Kinder vorzubereiten, wurden die Referentinnen gebeten, ein entsprechendes Seminar zu konzipieren. So entstand das Seminar „Sprachförderung als Aufgabe – Mentoren als Sprachbegleiter“.

Und deshalb saßen trotz des schönen Wetters am 18. April 19 MentorInnen wieder etliche Stunden auf der Schulbank. Der theoretische Teil machte allen TeilnehmerInnen klar, wie schwer die deutsche Sprache eigentlich zu erlernen ist. Es sind nicht nur die vier Fälle, die Schwierigkeiten machen, sondern auch die Verben, die durch unterschiedliche Vorsilben inhaltlich verändert werden können. Und die zusammengesetzten Nomen und und und…

Im praktischen Teil wurde mit Wörtern gespielt. Es wurden Elfchen erstellt zu einem bestimmten Thema, ein Würfelspiel ausprobiert. In einem Legespiel mussten gegensätzliche Adjektive gesucht und zu einem Stern zusammengesetzt werden.

Die 5 Stunden vergingen wie am Flug. Mit großem Lob an die Referentinnen gingen alle TeilnehmerInnen zufrieden ins verdiente Wochenende.

Projekt „Lebende Bücher“ 2015 abgeschlossen

Im Zeitraum 2014 bis 2015 fanden fünf Veranstaltungen des Projektes „Lebende Bücher“ an einer weiterführenden Schule in Barsinghausen statt.
Dazu gibt es nun einen Abschlussbericht, der die einzelnen Aspekte zusammenfasst. Auch eine sehr positive Stellungnahme einer beteiligten Lehrkraft haben wir bekommen.

Zitate aus dem Abschlussbericht:
An den Veranstaltungen 2014 und 2015 waren sechs „Lebende Bücher“ aus sechs verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Berufen beteiligt, sowie Helferinnen und Helfer von MENTOR-Die Leselernhelfer Barsinghausen-Schaumburg e. V.
An den Veranstaltungen waren sechs „Lebende Bücher“ aus sechs verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Berufen beteiligt, sowie Helferinnen und Helfer von MENTOR-Die Leselernhelfer Barsinghausen-Schaumburg e. V.
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Gemeinsam mit den Lehrkräften haben wir uns für den achten Jahrgang entschieden, weil die Schülerinnen und Schüler noch aufnahmefähig für Anregungen sind und noch genügend Zeit haben, einiges aus dem Projekt für sich zu nutzen; zum Beispiel die Zielsetzung des Projektes:
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Das Wichtigste, das Ihnen alle „Lebenden Bücher“ vermittelt haben, war, dass es entscheidend ist, eigene Ziele zuhaben und sie zu verfolgen. Auch wenn der Weg nicht immer gerade verläuft.
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Besonders die Schülerinnen und Schüler, die jetzt als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, nehmen viel von den Veranstaltungen mit. Außerdem trägt es dazu bei, dass Ihre Situation als Flüchtlinge in Deutschland von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern besser verstanden wird.
Den vollständigen Abschlussbericht können Sie hier als pdf-Datei herunterladen:

Und einige Sätze aus der Beurteilung durch die Lehrkraft:
Schon bei der Vorbereitung war festzustellen, mit welchem Interesse und welcher Neugier die Schüler diesem Treffen entgegensahen. Die Schüler entwickelten Gespür für Lebensschicksale und es wurde ihnen bewusst, dass Fragen zwar neugierig gestellt werden sollten, dass sie aber gleichzeitig auch einfühlsam und nicht verletzend sein sollten.
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Alle „lebenden Bücher“ vermittelten den Schülern die Erkenntnis, dass sie ihr Leben in einem fremden Land und einer Sprache, die sie am Anfang nicht beherrschten, nur mit sehr viel persönlichem Engagement bewältigen konnten. Die Schüler erfuhren, dass es wichtig sei, Ziele zu haben, die man nicht aus den Augen verlieren sollte, auch, wenn Schwierigkeiten auftreten würden und Umwege gegangen werden müssten.
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Gerne würde ich die lebenden Bücher weiterhin in den Unterricht einbinden.
Die Veranstaltung „Lebende Bücher in die Schulen“ ist ein absoluter Gewinn für die Schüler.

Mentorenausflug 2014 nach Goslar

In diesem Jahr führte die jährliche Studienfahrt die Barsinghäuser Lesementoren am 27. September in die alte Kaiserstadt Goslar. Mit dem Niedersachsenticket der Bundesbahn wurde Goslar bequem und sicher erreicht. Eine Fremdenführerin erwartete die Gruppe am Achtermann. Diese Frau erwies sich als Glückfall. So kundig, ausführlich und humorvoll wie selten führte sie durch die verwinkelten Gassen. Vorbei ging es an der Stadtmauer und den früheren Standesamt vorbei die Münzstraße entlang über den Schuhhof zum Mönchehofmuseum, dem Museum für moderne Kunst. Weiter zum Siemens-StammhausSiemenshaus, dem barocken Stammhaus der Familie Siemens. Dort wurden vor allem die im Innenhof kunstvoll gemauerten Gefache der Mauern und der gut erhaltene große Brauofen bewundert. Aufgefallen sind der Gruppe die vielen Zeugnisse moderner Kunst, die vor dem Hintergrund jahrhunderte alter Gebäude einen besonderen Kontrast bilden. An der Kaiserpfalz endete der gut zweistündige Stadtspaziergang. Auf dem Weg zum Marktplatz konnte noch einen Blick in das St. Annenhospital von 1488 geworfen werden. Ein gemeinsames Mittagessen im Brauhaus beendete den offiziellen Teil. Danach erkundeten die Mentorinnen und Mentoren Goslar noch in Eigenregie. Viele idyllische Winkel, z.B. an der Goose entlang wurden noch entdeckt. Ganz begeistert und beeindruckt von dem Gesehenen und Gehörten wurde Barsinghausen am Abend erreicht.

Sommerfest 2014 in der alten Dorfschule in Eckerde

Nach bangen Blicken zum Himmel entschied sich das Vorbereitungsteam, die vom Verein „Heimattag Eckerde“ am 14. Juli Sommerfest 2014im Garten aufgestellten Tische, Bänke und Stühle für das Sommerfest vorzubereiten. Und es wurde nicht enttäuscht. Nicht nur das Wetter besserte sich im Laufe des Nachmittags und Abends. Auch die Besucher waren so zahlreich erschienen wie lange nicht. Viele waren erstaunt über das so liebevoll hergerichtete Schulzimmer, die praktische Küche und den großen Garten, der allen 35 Mentorinnen und Mentoren Platz bot. Wie immer gab es ein vielseitiges Buffet und viele anregende Gespräche – einschließlich Rezeptetausch.

Mentoren drücken die Schulbank

Auch Mentoren haben Ehrgeiz und möchten gern noch etwas lernen. DSeminar März 2014 (2)eshalb nahmen sich 23 Mentorinnen und Mentoren am Sonnabend, dem 8. März 2014, Zeit für ein ganztägiges Seminar in den Räumen der VHS Barsinghausen.
Geleitet wurde es wieder von den ausgezeichneten Referentinnen Heide Herbst-Kulf und Anne Möllers. Die beiden Damen verstanden es, ein Seminar interessant und abwechslungsreich zu gestalten.  Der Wechsel zwischen Theorie (Grundbedingungen fürs Lesen und Textverständnis) und Praxis (Ratespiele, Reime, u.a.) war unterhaltsam und nie langweilig. Richtig vergnüglich war für die Teilnehmer die praktische Erprobung der vorgestellten Spiele.